Feb 03 2013

A Tribute to the greatest Rock Band on Earth

A Tribute to the greatest Rock Band on Earth

ONE NIGHT OF QUEEN

performed by Gary Mullen &the Works

unter dieser Überschrift besuchte ich mit meinen größeren Kindern die Kieler Ostseehalle*. Ich war mir nicht sicher ob dies gut geht. Die Latte liegt mit Freddy Mercury nicht gerade niedrig.

Doch der Reihe nach:

Ich bekam zum Ende des letzten Jahres drei Tickets für die oben genannte Veranstaltung in der Ostseehallegeschenkt. Bald war klar, dass meine beiden älteren Kinder zum Konzert mitkommen würden. Beides sind echte Queen bzw. Mercury-Fans. Dies obwohl zum Zeitpunkt des Todes von Mercury im Jahre 1991 mein Sohn acht Jahre alt war und meine Tochter erst zwei Jahre später das Licht der Welt erblicken sollte. Aber echte Qualität ist eben zeitlos. Gerry Mullen in der Kieler Ostseehalle

Neben der reinen Musik sind natürlich auch die diversen YouTube-Filme der Queen inklusive ihrer legendären Livekonzerte bekannt. Es ist also schon sehr mutig diese Band zu covern und beinhaltet die Gefahr der großen Peinlichkeit.

Das Publikum hatte vielfach schon einen sehr weit zurückgezogenen Haaransatz. Gerade meine Tochter war doch schon sehr weit unterhalb des Altersschnitt, den sie nicht unwesentlich senkte. Alle sassen auf  Stühlen vor der Bühne oder auf den Rängen.

Nicht gerade sehr vielversprechend. Ich dachte, ein ruhiger Abend mit Vortragskünstler drohte.

Gerry Mullen in der Kieler Ostseehalle

Der Aufschlag von Gary Mullen mit „We Will Rock You“ in der sehr unterkühlten Halle war dann auch nicht so, dass man von den Stühlen gerissen wurde. Irgendwie kam doch fast ein wenig Mitleid mit den Künstlern bei dem sehr kühlen norddeutschen Publikum auf. Allerdings stiegt die Stimmung in der optisch etwas verkleinerten Halle von Stück zu Stück. Gary Mullen hüpfte auf der Bühne sehr körperbetont mir grellroter Jacke herum. Viele Schrittfolgen und Beinschwünge erinnerten doch sehr an Freddy Mercury wie auch die Armhaltungen und das typische Mikro mir der Ständerstange.

Es dauerte vielleicht zwei, drei Stücke da wurde das Publikum aufgefordert doch den „Ass“ vom Stuhl zu erheben und nach vorne zur Bühne zu kommen. Kiel blieb sitzen.
Das Eis brach dann eine nicht gerade superschlanke Frau vom Typ begeisterte Sozialarbeiterin – und dann ging es wirklich mit der Stimmung los.

Es war zwar nicht Mercury, ABER es war ein toller Abend der wirklich Spaß gebracht hat. Die Queen-Illussion ist wirklich gelungen. Auch die Mischung aus Livemusik und den Queens vom Band bei ein oder zwei Stücken war rund und sinnvoll.

Bei der zweiten Darbietung von „We Will Rock You“ war dies dann auch nicht mehr mit der ersten zu vergleichen. Die Halle sang mit und sehr viele tanzten. Vom Publikum mitgebrachte Englische Flagge wurden für den Bühnenauftritt angefordert und genutzt. Gute Stimmung, Action ist nicht nur der Jugend vorbehalten.

Auch meine Familie blieb nur drei oder vier Stücke auf den Rangplätzen sitzen. Wir tanzten danach dann ausgiebig vor der Bühne mit. Etliche Stücke der Queens wurden vermutlich auch mit Gesang unterstützt. Auf Grund der Lautstärke war dies auch ohne Risiko und mit Freude möglich.

Fazit: Empfehlenswerte Abendgestaltung mit Spaß und Bewegung. Gemeinsame Unternehmungen wie Konzertbesuche mit den erwachsenen Kindern sind einfach großartig.

Der YouTube-Film vom Januar aus Aachen trifft auch gut die Stimmung des Kieler Konzerts.

*) Auch ich weiß, dass einige die Ostseehalle auch unter einem anderen, albernen Namen kennen. Ich mache aber nicht jeden Werbe- und Marketingscheiß mit.
Solange die Ostsee selbst nicht umbenannt wird, halte ich an diesem Namen fest.

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